KI-Chat für die
HWR Berlin
Mit der Entwicklung von HAWKI unter der Leitung von Prof. Stefan Wölwer und Vincent Timm an der HAWK – Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim / Holzminden / Göttingen und dessen Bereitstellung als kostenfreie Open‑Source‑Software war es seit dem Wintersemester 2024/25 möglich, einen DSGVO‑konformen generativen KI‑Chat auch an der HWR Berlin einzusetzen.
Während der 18-monatigen Pilotphase mit HAWKI änderten sich die Bedarfe an generativer KI an der HWR Berlin ebenso wie das Angebot der Anbieter und Produkte. Es wurden weitere alternative Lösungen gesucht und getestet, die den allgemeinen Anforderungen entsprechen. Bei der Auswahl standen Benutzerfreundlichkeit, Implementierungs‑ und Wartungsaufwand sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Softwarelösung im Vordergrund.
Mit Open WebUI steht nun eine Open-Source-Plattform als generativer KI-Chat zur Verfügung, die ebenso im Einklang mit der DSGVO steht und darüber hinaus einen erweiterten Funktionsumfang bietet. Die HWR Berlin stellt aktuell die Modelle GPT-5-nano und GPT-5.2 von OpenAI zur Verfügung. Zusätzlich zum Speichern und Verwalten von Chatverläufen können nun Dokumente, wie beispielsweise PDFs, hochgeladen und als Quelle für die generative KI genutzt werden. Alle Prompts werden weiterhin anonym übermittelt, d.h. ohne Übermittlung der IP-Adresse und der Benutzerdaten an die Anbieter der Sprachmodelle.

Gemäß der DSGVO
Es werden nur die Prompts an den externen Anbieter (OpenAI) weitergeleitet, ohne dass Benutzerdaten übermittelt werden. Die von den Benutzern eingegebenen Prompts werden ausschließlich für den benötigten Zweck verarbeitet und beantwortet, ohne dass sie beim externen Anbieter gespeichert oder zu Trainingszwecken genutzt werden.
Was ist
Open WebUI?
Open WebUI ist die webbasierte Open-Source-Anwendung, die dem KI-Chat zugrunde liegt. Sie ermöglicht allen Mitgliedern der HWR Berlin, Large Language Models (LLMs) sicher und unkompliziert in Verwaltung, Studium, Lehre und Forschung einzusetzen. Der Service wird von der Abteilung Informationstechnologie betrieben und erfüllt die erforderlichen Standards in den Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit. Open WebUI ersetzt den bisherigen KI-Dienst HAWKI, der zum Wintersemester 2026/27 eingestellt wird.
Bilder erstellen
Das Generieren von Bildern ist direkt im KI-Chat möglich. Mit dieser Funktion können Sie kreative Ideen in einzigartige visuelle Darstellungen umsetzen, was die Produktivität und Effizienz bei der Erstellung von Inhalten erheblich verbessern kann.
Chats speichern und organisieren
Das Speichern und Organisieren von Chats mit generativen KI-Modellen bietet erhebliche Vorteile für das Wissensmanagement in der Arbeitsumgebung. Gespeicherte Chats dienen als wertvolles Wissensarchiv, das jederzeit erneut aufgerufen, nachvollzogen und überprüft werden kann. Durch eine strukturierte Ablage in Ordnern sowie die Suchfunktion lassen sich relevante Informationen schnell finden und weiterverwenden.
Chats exportieren
Die Exportfunktion ermöglicht es, Ergebnisse aus KI-Interaktionen – etwa Texte, Code, Bilder oder Notizen – in verschiedenen Formaten zu exportieren und nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe und Anwendungen zu integrieren. So lassen sich Inhalte unkompliziert in Programmen wie Microsoft Word, Excel oder PowerPoint weiterverarbeiten. Der Export in gängige Formate wie .txt, .pdf, .json oder .jpg stellt sicher, dass KI-generierte Ergebnisse problemlos mit Kolleginnen und Kollegen geteilt, in Berichte eingebunden oder für weitere Zwecke genutzt werden können.
Coding-Vorschau
Eine Coding-Vorschau innerhalb des KI-Chats bietet einen klaren Mehrwert für Entwicklerinnen und Entwickler sowie für alle, die mit Code arbeiten. Statt generierten Code ausschließlich als Text auszugeben, ermöglicht die Vorschau eine direkte Ansicht der Code-Ausführung oder eine visuelle Darstellung des Ergebnisses. Dadurch lässt sich der Code leichter nachvollziehen, Fehler können schneller erkannt und die Funktionalität überprüft werden, bevor der Code in ein bestehendes Projekt integriert wird.
Dateiupload
Die Möglichkeit, Dateien direkt in einen generativen KI-Chat hochzuladen, ist ein enormer Vorteil für die Arbeitsumgebung. Statt Informationen manuell in den Chat einzutippen oder zu kopieren, können ganze Dokumente, Tabellen, Präsentationen oder Code-Schnipsel hochgeladen und direkt analysiert oder bearbeitet werden. Dies spart nicht nur Zeit und minimiert Fehlerquellen, sondern ermöglicht auch die Bearbeitung vertraulicher Informationen innerhalb einer kontrollierten Umgebung. Die KI kann dann spezifische Fragen zu dem Inhalt beantworten, Zusammenfassungen erstellen, Änderungen vorschlagen, Inhalte übersetzen oder sogar neue Ideen auf Basis der hochgeladenen Daten generieren.
Notizen
Die integrierte Möglichkeit, Notizen direkt in der KI-Oberfläche zu erstellen, zu speichern und diese dann mit der KI zu bearbeiten, stellt einen enormen Produktivitätsvorteil dar. Anstatt zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen, können Ideen, Brainstormings, Aufgabenlisten oder Zusammenfassungen direkt während der Interaktion mit der KI festgehalten werden. Diese Notizen sind nicht nur zentral gespeichert und leicht auffindbar, sondern können auch direkt von der KI verfeinert, erweitert und strukturiert werden. So kann die KI beispielsweise aus Stichpunkten einen zusammenhängenden Text generieren, Notizen thematisch ordnen oder fehlende Informationen ergänzen. Diese nahtlose Integration von Notizenfunktion und KI-Leistung beschleunigt Arbeitsabläufe und fördert eine effiziente Wissensorganisation.
Suche
Die Suche ermöglicht es, schnell und präzise frühere Interaktionen, generierte Inhalte, hochgeladene Dokumente und gespeicherte Notizen zu finden. Anstatt zeitaufwändig durch Chatverläufe zu scrollen, können Nutzer gezielt nach Schlüsselwörtern, Phrasen, Dateinamen oder spezifischen Inhalten suchen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern fördert auch die Wiederverwendung von Wissen und vermeidet unnötige Wiederholungsarbeit.